19.01.2016
Sonja Steßl: "Im Fokus neuer Wachstumsstrategien stehen Innovation und verstärkter Erwerb von digitalen Kompetenzen"

13. Vienna Congress "com·sult" zum Thema "Zukunft des Wachstums"

"Trotz und gerade wegen der derzeitigen Herausforderungen wie der Asylproblematik benötigen wir ein Mehr an Europa und keine Zäune innerhalb Europas, denn Zäune für Menschen sind auch Zäune für die Wirtschaft", sagte Staatssekretärin Sonja Steßl beim 13. Vienna Congress com·sult, der sich mit der Zukunft des Wachstums beschäftigte.

"Ich sehe vor allem die Digitalisierung als große Chance für die Zukunft. Wir haben in Europa viele junge innovative Menschen und innovative Unternehmen", so die Staatssekretärin, die auf die Europa 2020-Strategie verwies, welche sinnvolle Ziele für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum der EU vorgebe. "Im Fokus der neuen Wachstumsstrategien haben Innovationen und der verstärkte Erwerb von digitalen Kompetenzen zu stehen. Die meisten unserer Ressourcen sind endlich, es ist nötig, sich auf die Fähigkeit zu konzentrieren, neues Wissen zu generieren und so neue Produkte oder effizientere Produktionsabläufe hervorzubringen", sagte Steßl.

"Österreich profitiert von seinen klugen Köpfen, die es zu finden und noch mehr zu fördern gilt", betonte Steßl. Erfolgreiche Gründer würden bestätigen, dass es nicht nur in den USA, sondern auch in Europa gute Ideen und den richtigen Rahmen gebe, um diese umzusetzen.

"Auch wenn wir in Österreich ein sehr moderates Wirtschaftswachstum haben, ist es die oberste Priorität der Politik, für mehr Beschäftigung zu sorgen. Besonders die seit Jahresbeginn wirkende Steuerreform ist wichtig für die Ankurbelung der Wirtschaft. Wir entlasten damit nicht nur den Faktor Arbeit, sondern unterstützen auch kleinere und mittlere Unternehmen", so Steßl weiter. Das generierte Wachstum dürfe aber niemanden ausschließen. "Ein Wachstumsmodell, das nur wenigen zugutekommt, ist nicht nur politisch abzulehnen, sondern es ist auch nicht nachhaltig. Wenn wir Wachstum generieren, dann muss dieses auch gerecht verteilt werden. Das ist für den sozialen Zusammenhalt wichtig", so die Staatssekretärin.

Fotos sind auf der Fotoservice-Seite des Bundespressedienstes online verfügbar.

Rückfragehinweis:
Büro Staatssekretärin Mag. Sonja Steßl
Mag. Petra Hafner, Pressesprecherin
Tel.: +43 1 531 15-204062
Mobil: +43 664 610 63 84
petra.hafner@bka.gv.at