30.03.2015
Staatssekretärin Sonja Steßl: "Bericht der Plattform Digitales Österreich zeigt beeindruckende Leistungen und Erfolge durch Kooperation und Engagement"

2014 Durchbruch für Handy-Signatur - monatlich 20.000 neue Handy-Signatur-Nutzende und knapp 450.000 aktive Handy-Signaturen zu Jahresende bedeuten Schlüssel zu mehr Sicherheit und Mobilität

Sonja Steßl unterschreibt digital mittels Handysignatur © BKA/Georg Stefanik

"Wir haben als öffentliche Hand die Aufgabe, die Sichtbarkeit, Anzahl und Qualität der heimischen E-Government Lösungen weiter zu erhöhen und die Menschen zu deren Nutzung zu befähigen. Schon jetzt zählt Österreich vor allem in den Bereichen Verfügbarkeit und Benutzerfreundlichkeit von E-Government Services zu den am besten aufgestellten Ländern Europas", betont Sonja Steßl, Staatssekretärin für Verwaltung und Öffentlichen Dienst anlässlich der Veröffentlichung des Berichts der Plattform Digitales Österreich. Um die Potentiale der modernen Verwaltungsservices auszuschöpfen, müsse der Zugang unabhängig von Wohnort, Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsgrad und sozialem Hintergrund ermöglicht werden.

"Mit der Handy-Signatur wurde ein einfach handzuhabendes Werkzeug geschaffen, um sich im Internet eindeutig auszuweisen bzw. Dokumente elektronisch zu unterschreiben und vor unbemerkten Manipulationen zu schützen. Monatlich rund 20.000 neue Handy-Signatur-Nutzende und knapp 450.000 aktive Handy-Signaturen zu Jahresende 2014 bedeuten den Durchbruch für die Handy-Signatur als Schlüssel zu mehr Sicherheit und Mobilität", so Kanzleramt-Staatssekretärin Sonja Steßl, die diese erfreuliche Entwicklung unterstreicht, indem sie ihr Vorwort zum Bericht der Plattform Digitales Österreich selbst mittels Handy-Signatur elektronisch signiert und dabei betont: "So einfach kann die eigenhändige Unterschrift elektronisch abgegeben werden. Ich würde mir wünschen, dass ich dies für meine Bank- und Versicherungsgeschäfte auch umfassend nutzen kann."

Ein weiteres Service ist das mit 1. November 2014 eingeführte Zentrale Personenstandsregister (ZPR), womit eine wesentliche Basis für rasches und verlässliches Verwaltungshandeln geschaffen wurde. "Das ZPR versetzt die Verwaltung in die Lage, auch im Backoffice weitere moderne Prozesse zu entwickeln", unterstreicht die mit den Agenden Informations- und Kommunikationstechnologie sowie dem E-Government betraute Staatssekretärin. So ist die antragslose Familienbeihilfe, die kürzlich beschlossen wurde und derzeit umgesetzt wird, ein gutes Beispiel für ein exzellentes No-Stop Verwaltungsservice.

"Diese Erfolge sind nur durch die gute Kooperation der Bundesministerien, Länder, Gemeinden und der Wirtschaft gemeinsam mit dem Bundeskanzleramt möglich. E-Government kann gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten als Innovations- und Wachstumsmotor fungieren. Eine Stärkung des Standorts, Effizienzsteigerungen und eine weitere Qualitätsverbesserung für die öffentlichen Services können bei Budgetknappheit nur durch Nutzung der Potentiale von E-Government und IKT gelingen", so Sonja Steßl abschließend.

Der Bericht der Plattform Digitales Österreich fasst die wichtigsten Strukturen und Handlungsfelder des österreichischen E-Governments sowie der internationalen Entwicklungen in übersichtlicher Form zusammen und ermöglicht einen Ausblick auf die kurz- bis mittelfristigen Herausforderungen. Die Entwicklungen der One-Stop E-Government Portale – z. B. HELP.gv.at für Bürgerinnen und Bürger, USP.gv.at für Unternehmen oder data.gv.at als zentraler Startpunkt für Open Government Data, aber ebenso die bedeutenden Portale von Ländern und Gemeinden – bestätigen den österreichischen kooperativen Weg und unterstreichen die Bedeutung moderner, zeit- und ortsunabhängig nutzbarer E-Services.

Bericht Plattform Digitales Österreich 2014 (PDF 3078 kB) – elektronisch signiert von Staatssekretärin Sonja Steßl

Fotos sind auf der Fotoservice-Seite des Bundespressedienstes online verfügbar.

Rückfragehinweis:
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Mag. Petra Hafner, Pressesprecherin
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