03.12.2013
Österreich bei E-Government-Nutzung führend

Studie "eGovernment MONITOR 2013"

Im Sechs-Länder-Vergleich liegt Österreich mit 65 Prozent E-Government-Nutzung im Jahr 2013 auf dem ersten Rang, gefolgt von Schweden (53 Prozent), Schweiz (50 Prozent), Deutschland (36 Prozent), Großbritannien (34 Prozent) und USA (24 Prozent). Die Zufriedenheit mit den Services liegt in Österreich bei 59 Prozent und ist nur in der Schweiz (75 Prozent) höher, obwohl der allgemeine Trend negativ ist. Zu diesem Ergebnis kommt die E-Government-Monitor-Studie 2013 der deutschen D21-Initiative gemeinsam mit ipima.

Generell sind die "Zuverlässigkeit der Systeme", "Datenschutz/-sicherheit", "einfache Bedienung" und "vollständige Information" die wichtigsten persönlichen Anforderungen an die Services. Gerade hier ist das österreichische E-Government-Modell und -Services, wie HELP.gv.at ein weltweites Vorzeigebeispiel.

Sicherheit - vor allem bei der Datenübertragung - hat in Österreich mit 60 Prozent oberste Priorität. Hier setzt die Handy-Signatur und Bürgerkarte auf der E-Card auf. Der elektronische Ausweis und die persönliche Unterschrift im Internet werden durch die Handy-Signatur bzw. die Bürgerkarte mit einem hohen Grad an Sicherheit und Komfort umgesetzt. So können sichere Anwendungen, wie die elektronische Zustellung, personalisiertes HELP.gv.at, Pensionskonto-Abfrage, Sozialversicherungs-Services, FinanzOnline sowie weitere 200 Services, genutzt werden.

Der Wunsch nach vollständig durchgehenden Prozesse (43 Prozent in Österreich) oder Anwendungen wie "Wohnsitz an/ab-/ummelden" bzw. "KFZ an/ab-/ummelden" sind für die regelmäßigen Nutzung am bedeutendsten. Die Ansprüche an E-Government-Services werden immer höher, da ein vergleichbares Niveau an Nutzerfreundlichkeit, Sicherheit und Gestaltung wie bei kommerziellen Produkten erwartet wird.

Generell geht der Trend zu Services auf mobilen Endgeräten, wobei deren Bedeutung mit 70 Prozent gerade in Österreich am höchsten ausgeprägt und die Nutzung von "mobile government" bereits bei fast 50 Prozent liegt. Hier setzten innovative Apps (Bundeskanzleramt.at/Apps) und die "Open Government Initiative" des Digitalen Österreich auf.

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Rückfragehinweis:
Christian Rupp
Sprecher der Plattform Digitales Österreich
Bundeskanzleramt
Tel.: +43 1 531 15-202558
christian.rupp@bka.gv.at