e-Beschaffung – Elektronische Beschaffung

Unter E-Procurement (= elektronischer Beschaffung) versteht man die Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen über das Internet. Sie wird vor allem im Bereich des betrieblichen, also des professionellen Einkaufs genutzt.

Seit der Einrichtung der Bundesbeschaffung GmbH (BBG, Bundesgesetz über die Errichtung einer Bundesbeschaffung Gesellschaft mit beschränkter Haftung, StF: BGBl. I Nr. 39/2001) liegt die Zuständigkeit für die Wahrnehmung von Aufgaben des Beschaffungswesens bei der BBG. Sie ist vorrangig für die Vergabe von entgeltlichen Liefer- und Dienstleistungsaufträgen des Bundes zuständig.

Die Europäische Kommission defininiert e-Beschaffung nach dem Grünbuch aus 2010 folgendermaßen:

"e-Beschaffung ist ein Überbegriff für die Ablösung papiergestützer Verfahren durch IKT gestützte Kommunikation und Verarbeitung über die gesamte Beschaffungskette. e-Beschaffung umfasst die Einführung elektronischer Prozesse zur Unterstützung der verschiedenen Phasen des Beschaffungsprozesses - Veröffentlichung der Ausschreibung, Bereitstellung der Ausschreibungsunterlagen, Einreichung von Angeboten, Bewertung, Zuschlag, Bestellung, Fakturierung und Bezahlung."

Der aktuelle Stand der Aktivitäten zu E-Procurement im öffentlichen Bereich sowie die Vorteile dieses Beschaffungsweges sind auf der Homepage der BBG im Detail beschrieben.

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